😦 Anlässlich unseres 20. Hochzeitstags hatte mein Mann ein Hotel gebucht, um ein romantisches Wochenende zu verbringen, doch dann bestand er darauf, dass wir in getrennten Zimmern schlafen. Als ich den Grund erfuhr, brach ich in Tränen aus.
Jahrelang hatte ich gegen meine Krankheit gekämpft. Mein Mann war immer an meiner Seite geblieben und hatte mich so gut unterstützt, wie er konnte. Zum Glück wurde ich wieder gesund, und die Krankheit lag hinter mir.
Endlich konnten wir wieder ein normales Leben führen. Zu unserem 20. Hochzeitstag beschlossen wir, ein Hotel für ein romantisches Wochenende zu buchen.
Doch als wir das Zimmer betraten und mein Mann unser Bett sah, verschwand sein Lächeln.
— Warum gibt es nur ein Bett? fragte er nervös.
— Das ist doch normal, es ist unser Hochzeitstag, sagte ich, etwas verlegen über seine Reaktion.
Er bestand darauf, ein anderes Zimmer zu bekommen, und ging zur Rezeption. Schließlich bekamen wir zwei Zimmer.
In dieser Nacht fragte ich mich, ob es an meiner Krankheit lag und ob mein Mann mich nicht mehr attraktiv fand, als er an meine Tür klopfte.
Er kam mit geröteten Augen in mein Zimmer und schloss die Tür hinter sich ab. Als er mir schließlich den Grund nannte, warum er getrennte Zimmer verlangt hatte, brach ich in Tränen aus.
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Schließlich erklärte er mir, warum er um ein zweites Zimmer gebeten hatte.
Es lag nicht daran, dass er nicht mehr mit mir zusammen sein wollte, sondern daran, dass er sich für seinen eigenen Körper schämte.
Seit ich krank geworden war, hatte er aufgehört, auf sich selbst zu achten.
Er schlief schlecht, aß mehr, bewegte sich weniger und hatte fast 27 Kilo zugenommen.
Er trug weite Kleidung, um die Veränderungen an seinem Körper zu verbergen, und sogar ein Kompressionsmieder, um schlanker auszusehen.
Als er erfuhr, dass wir im selben Bett schlafen würden, geriet er in Panik.
Er hatte Angst, dass ich sein Gewicht bemerken und ihn nicht mehr attraktiv finden würde.
Deshalb zog er es vor, ein anderes Zimmer zu nehmen, anstatt mir seinen Körper zu zeigen.
Da verstand ich, dass er dieselbe Unsicherheit empfand wie ich und ebenfalls Angst hatte, in meinen Augen nicht mehr begehrenswert zu sein.

