😦 „Du wirst hier nicht einmal einen Tag durchhalten. Also, was hast du vor? Weinen und nach Hause gehen?“, spottete Daniel über die neue Rekrutin : Doch als er sie am T-Shirt packte, um sie zu Boden zu werfen, geschah etwas völlig Unerwartetes.
Die Neue war gerade erst im Lager angekommen, als Daniel sie bemerkte. Er ging mit einem spöttischen Lächeln auf sie zu. Sie war kleiner als die meisten Rekruten und trug ihre Uniform noch etwas unbeholfen, was ihre Unerfahrenheit verriet.
—Bist du die Neue? —rief Daniel laut genug, dass alle ihn hören konnten. Ich dachte, wir brauchen Soldaten, keine Touristen.
Die anderen Soldaten brachen in Gelächter aus, doch die junge Frau blieb still.
Ihre Stille ermutigte Daniel. Überzeugt davon, ein leichtes Ziel gefunden zu haben, setzte er seine Spötteleien fort und wurde dabei immer selbstsicherer.
—Du wirst hier nicht einmal einen Tag durchhalten. Also, was hast du vor? Weinen und darum bitten, nach Hause gehen zu dürfen?
Die junge Rekrutin ballte die Fäuste, antwortete aber nicht. Daraufhin ging Daniel auf sie zu und packte sie am T-Shirt, überzeugt davon, dass er sie problemlos zu Boden werfen könnte.
Doch plötzlich geschah etwas Unerwartetes, das die Soldaten völlig verblüffte.
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Daniel riss heftig an ihrem T-Shirt, doch er hatte nicht einmal die Gelegenheit, sie zu Boden zu werfen.
In einem Bruchteil einer Sekunde packte die junge Frau sein Handgelenk, drehte sich und nutzte seinen eigenen Schwung gegen ihn.
Daniel landete auf dem Boden und war völlig desorientiert.
Das Lachen verstummte sofort.
Noch bevor er aufstehen konnte, fixierte die Rekrutin seinen Arm und hielt ihn fest am Boden, ohne auch nur das geringste Zögern zu zeigen.
„Vielleicht hättest du erst fragen sollen, bevor du jemanden nach seinem Aussehen beurteilst“, sagte sie ruhig zu ihm.
Daniel versuchte, sich zu befreien, aber es gelang ihm nicht. Die junge Frau beherrschte offensichtlich die Kampftechniken sehr gut.
Schließlich ließ sie ihn los und stand auf.
„Ich bin nicht hierhergekommen, um Ärger zu suchen. Aber ich bin auch nicht hierhergekommen, um als Zielscheibe herzuhalten.“
Eine schwere Stille legte sich über das Lager.
Diesmal lachte niemand. Alle Soldaten blickten voller Respekt auf die neue Rekrutin.

