😦 Wir hatten einen unserer Kollegen vier Jahre lang nie zu Firmenveranstaltungen eingeladen: Nach seiner Kündigung fanden wir eine Notiz in seiner Schublade, die uns alle sprachlos machte.
Wir arbeiteten vier Jahre lang mit Adam zusammen. Er war ein zerstreuter und schüchterner Mann, aber immer bereit, anderen zu helfen. Trotzdem nahm er nie an Festen teil. Er kam nicht zu den Firmenveranstaltungen, trank keinen Champagner und verließ das Büro immer pünktlich um 18 Uhr.
Wir hatten uns daran gewöhnt zu denken, dass er einfach ein bisschen seltsam sei und nicht gestört werden wollte. Mit der Zeit hörten wir sogar auf, ihn einzuladen, weil wir dachten, das sei wirklich sein Wunsch.
Eines Tages kam er nicht zur Arbeit, was ungewöhnlich war, da er sehr pünktlich war und nie zu spät kam. Später erfuhren wir, dass er ohne jede Erklärung gekündigt hatte.
Am nächsten Tag fanden wir eine Notiz. Nachdem wir diese Worte gelesen hatten, legte sich eine schwere Stille über das Büro. Niemand wagte zu sprechen.
Den vollständigen Text findet man im Artikel im ersten Kommentar 👇👇👇.
In der Notiz hatte er geschrieben: „Danke, dass ihr mich nicht zu den Festen eingeladen habt. Nach dem Tod meiner Tochter konnte ich nicht so tun, als wäre ich fröhlich bei lauter Musik und dem Lachen der anderen.“
Nachdem wir diese Worte gelesen hatten, herrschte eine bedrückende Stille im Büro.
Wir dachten an jede nicht versendete Einladung, an jedes stille Urteil, das wir über ihn gefällt hatten.
Wir hielten ihn für distanziert, kalt, seltsam… ohne je zu erahnen, welchen Schmerz er jeden Tag in sich trug.
Manche hatten Tränen in den Augen.
Andere starrten einfach auf den Boden, überwältigt von einem Gefühl der Scham.
Wir hatten vier Jahre lang neben ihm gearbeitet, ohne ihn wirklich zu kennen.
An diesem Tag wurde uns klar, wie leicht es ist, jemanden zu beurteilen, ohne etwas über seine Geschichte zu wissen.
Und wie sehr ein wenig Aufmerksamkeit oder einfach eine aufrichtige Frage vielleicht alles hätte ändern können.


