😯 Es war immer der Manager, der die Mitarbeiter anstelle des Direktors entließ, aber eines Tages tat der Direktor es selbst, und ich verstand, dass etwas Ernstes vor sich ging.
In unserem Unternehmen wusste es jeder: Wenn der Direktor jemanden entlassen wollte, tat er es nie selbst. Es war immer der Manager, der das für ihn übernahm.
Der Direktor beschränkte sich darauf, die Papiere zu unterschreiben. Er betrat nie das Büro mit den Worten: „Sie werden gezwungen sein, uns zu verlassen.“
Am Anfang hatten wir den Eindruck, dass er eine schwache Person sei, dass er die Verantwortung für Entlassungen immer dem Manager überließ und dass er Angst hatte, den Mitarbeitern in die Augen zu sehen.
Eines Tages, als ich das Büro betrat, sagte mir die Sekretärin, dass der Direktor mich sprechen wolle.
Als ich hineinging, bemerkte ich, dass er nicht wie gewöhnlich war. Sein Telefon war nicht in seinen Händen, wie sonst immer, und er wirkte etwas nervös.
Er sah mich an und sagte: „Du bist entlassen. Nimm deine Sachen und geh.“
Ich bemerkte, dass seine Hände zitterten, und durch die Glasscheiben sah ich Menschen in Uniform schnell durch den Flur gehen.
In diesem Moment verstand ich, dass etwas Ernstes vor sich ging.
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Der Direktor senkte die Stimme, als hätte er Angst, gehört zu werden.
„Diskutiere nicht, bitte. Nimm deine Sachen und geh sofort. Hier werden Durchsuchungen stattfinden… und ich will deinen Namen nicht auf der Liste sehen.“
Ich blieb einige Sekunden wie erstarrt stehen, ohne zu verstehen.
Das war keine gewöhnliche Entlassung.
In seinen Augen lag Angst, eine ungewöhnliche Dringlichkeit.
Ohne Fragen zu stellen, verließ ich das Büro.
Im Flur waren die Männer in Uniform bereits dabei, Türen zu öffnen und die Mitarbeiter scharf anzusprechen.
Erst später erfuhr ich, dass am Vortag einer der Buchhalter wegen Korruption verhaftet worden war.
Ein Fall, der viel größer war, als ich es mir vorgestellt hatte.
Und plötzlich wurde alles klar.
Der Direktor entließ mich nicht… er schützte mich, er ließ mich gehen, um zu verhindern, dass ich in eine Angelegenheit verwickelt wurde, an der ich nicht schuld war.


